Kirchspiel Waldeck - Die evangelische Kirche zu Waldeck

IN DIESER KIRCHE WURDE ZUM ERSTENMAL IM WALDECKER LANDE GOTTES WORT NACH LUTHERS LEHRE VERKÜNDET DURCH JOHANNES HEFENTREGER

Am 17. Juni 1526

 

So ist auf einer Tafel am Eingang der Waldecker Stadtkirche zu lesen.

Außerdem beherbergt die Hallenkirche spätgotischen Charakters das älteste Schnitzaltarbild des Waldecker Landes.

 

Der Chorraum ist der älteste Teil der Kirche.

Er wurde um 1300 begonnen. Vom ursprünglich einschiffigen Kirchenbau sind nur Chor und Westmauer erhalten.

Das Schiff in seiner jetzigen Gestalt wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. Der Turm wurde seitlich an der Nordostseite des Chores errichtet, wie bei den Wehrkirchen in Bergheim und Affoldern.

Die Inschrift über einem der Fenster an der Ostseite „Im JAHR CHI (=Christi) 1560“ weist auf seine Erbauungszeit hin.

 

Die Kirche hatte im Jahr 1425 drei Altäre. Nachweislich 1483 wurde die Kirche Waldeck mit einem vierten Altar, einem Marienaltar, ausgestattet.

Der Schnitzaltar mit gemalten Flügeln stellt die Krönung der Maria durch die Dreieinigkeit dar. Die Verehrung der Mutter Jesu war im Spätmittelalter weit verbreitet.

Ihr zu Ehren wurde das Altarbild von der Äbtissin des Bericher Klosters, Margarete Huhn, die zwischen 1460 und 1499 nachzuweisen ist, gestiftet.

 

Näheres hierzu und noch mehr kann man bei einer Führung oder aus dem Kirchenführer erfahren.

 

 

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Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! (Psalm 118,26) Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. (1.Johannes 4,9) © ebu.de - Info: losungen.de - RSS: hradetzkys.de
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