Kirchenkreisamt hat neue Leitung

Philipp Immel tritt Nachfolge von Bernd Merhof an.

Korbach. Seit 1. November hat das Kirchenkreisamt in Korbach einen neuen Amtsleiter: Der 30-jährige Philipp Immel aus Kirchhain wurde jetzt in einem Gottesdienst in der Nikolaikirche offiziell in sein Amt eingeführt. Er tritt damit die Nachfolge von Bernd Merhof an, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Philipp Immel ist damit für die Verwaltung der Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg zuständig sowie für etwa 50 Mitarbeitende. 

 

Den Gottesdienst gestalteten die beiden Dekaninnen der Kirchenkreise Petra Hegmann (Eder) und Eva Brinke-Kriebel (Twiste-Eisenberg). Beide hätten Philipp Immel schon in den ersten Wochen als „echten Macher“ erlebt und wünschten ihm alles Gute und Gottes Segen für die bevorstehenden Aufgaben. Der Dank der beiden Theologinnen galt aber auch im besonderen Maße Claudia Preising, der stellvertretenden Amtsleiterin, die in der Übergangszeit die Geschicke des Kirchenkreisamtes geleitet und für einen fließenden Übergang gesorgt hat. 

 

Philipp Immel ist ein echtes Gewächs der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Kirchenkreisamt Kirchhain-Marburg und anschließendem Dualem Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst im Landeskirchenamt in Kassel. Nach einer kurzen Station als Rechnungsprüfer im Amt für Revision der EKKW, war er die letzten drei Jahre Geschäftsführer des gemeinsamen Religionspädagogischen Instituts der Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau in Marburg.  

 

„Zwischen mir und meinem Vorgänger liegen 37 Lebensjahre und das heißt, wir sind auch zwei ganz unterschiedliche Führungsgenerationen“, sagt Immel.  Ein Generationswechsel, der mittlerweile auch in der ganzen Riege der  Kirchenkreisamtsleiter der Landeskirche zu sehen sei.  „Und wir sind jetzt in einem Alter, in dem wir die Entscheidungen, die wir aktuell treffen, auch in Zukunft tragen müssen“. Aber genau das sei das Reizvolle an dieser Position, nämlich kirchliches Handeln jetzt verantwortungsvoll mitzugestalten. 

Seine Führungsqualität hat Immel vor allem in seiner letzten Station am Religionspädagogischen Institut unter Beweis stellen müssen. „Da kam Corona und es hat mir niemand gesagt, was zu tun ist, wie ich meine Kolleginnen und Kollegen mitzunehmen habe“, sagt er. Nach Korbach sei er nun aber gekommen, um zu bleiben, betont er. „Ich möchte für alle Beteiligten Sicherheit schaffen.  

 

Seine ersten Schritte im Kirchenkreisamt? „Gespräche führen mit allen Mitarbeitenden, um gezielt Ängste und Befürchtungen zu nehmen und sich anschließend ein Urteil bilden.“ Sicher ist für Philipp Immel aber schon jetzt: „Es wird Fortbildungen im IT-Bereich geben. Ich möchte alle mit in die neue Zeit nehmen und bin mir sicher, es wird sich auszahlen.“

Die Kirche war und ist für Philipp Immel immer der ideale Arbeitgeber gewesen. Hier haben junge Leute stets die Chance bekommen, an Veränderungsprozessen mitzuwirken und sie aktiv mitzugestalten.  „Genau das möchte ich jetzt weiter tun und auch die mittlere Verwaltungsebene in den aktuellen Reformprozessen stärken.“

 

Privat hat sich der 30-Jährige gerade frisch verlobt. Er spielt seit fast 20 Jahren im Posaunenchor Erksdorf, hat ebenfalls die Chorleitereignung und ist seit einiger Zeit leidenschaftlicher Angler. Sein Wohnsitz wird vorerst in Kirchhain bleiben. „Im Moment genieße ich es noch, bei der Fahrt von und zur Arbeit meine Gedanken zu ordnen.“

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