Kirchengemeinde Vöhl: Asel, Marienhagen, Vöhl

Vöhl, Martinskirche

Kirchweg 8

34516 Vöhl

Marienhagen

Mittelweg 5

34516 Vöhl-Marienhagen

Asel

Zum Homberger Born 4

34516 Vöhl-Asel

 


Ev.-luth. Pfarramt Vöhl

Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg

 

Gartenstraße 22

34516 Vöhl

Tel.: 0 56 35 - 84 39

Fax: 0 56 35 - 99 26 92

Mail: pfarramt.voehl@ekkw.de

Kirchenbüro Vöhl-Waldeck

Susanne Jäger

Assistentin

 

Burgstraße 9

34516 Vöhl-Obernburg

Tel.: 05631 502769

Fax: 05631 61905

Mail: kirchenbuero.voehl-waldeck@ekkw.de

 

Das Kirchenbüro ist in der Regel dienstags bis freitags vormittags besetzt.

Lesepredigt zum 1. S. n. Trinitatis

 

1 Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amittais:

2 Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.

 

Liebe Gemeinde, 

"Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amittais": So beginnt die Geschichte von Jona, so beginnt Jonas Geschichte mit Gott. Jona, der Sohn Amittais, hört Gottes Wort. Amittai - der Name des Vaters bedeutet Wahrheit, der Name Jona bedeutet Taube. Die Taube ist ein Symbol des Friedens. Und eben diesem Jona gibt Gott einen Auftrag, ihn macht Gott zu seinem Propheten: "Mache dich auf, Jona, und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen." 

 

So weit, so gut. Jona nickt: Von Ninive hat auch Jona schon viel gehört. Groß und prächtig ist diese Stadt, zwei Tagesreisen weit entfernt und überaus beeindruckend mit all ihren hohen Bauten aus Marmor und Gold. Aber die Stadt ist auf Blut gebaut. Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung der Ärmsten haben zu ihrem Reichtum geführt. Und auch in der Stadt selbst herrschen Gewalt und zum Himmel schreiende Ungerechtigkeiten. Armut und Verzweiflung sind groß, ebenso wie Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Jona weiß: Die Weisungen Gottes werden in Ninive mit Füßen getreten. Da lebt jeder nur für sich. Nächstenliebe ist zum Fremdwort geworden, die Gier der Menschen, Neid und Hass bestimmen das Leben. Das war Ninive. Aber fremd ist uns das auch heute nicht. Wie Macht und Reichtum weniger Menschen wachsen durch Gewalt an anderen oder durch Unterdrückung und Ausbeutung vieler anderer -, davon erzählen uns die Nachrichten täglich. Ninive ist also gar nicht weit entfernt. 

 

Und Gott sagt: "Jona, geh in die große und mächtige Stadt Ninive und kündige ihren Bewohnern mein Strafgericht an! Denn ihre Bosheit schreit zum Himmel, ich kann sie nicht länger mit ansehen!" Jona schweigt; Jona geht los - allerdings direkt in die entgegengesetzte Richtung. Kein Wort kommt über seine Lippen. Aber die Gedanken überschlagen sich: Nach Ninive? Er? Jona? Niemals! Wer würde da schon auf ihn hören? Seine Predigt ist ja keine Freudenbotschaft. Zur Umkehr soll er Menschen rufen. Umkehr - in Ninive? Da kann er ja gleich den Untergang prophezeien. Aber das würde ihm den Kopf kosten. Das will doch niemand hören. Und überhaupt: Jona fühlt sich der Aufgabe in keiner Weise gewachsen. Zu jung, zu klein, zu dumm, zu sprachlos, nicht redegewandt, nicht einflussreich genug. Was ist schon eine einzelne Stimme wert? Es ist verblüffend, wie wortgewandt wir sein können, wenn es darum geht, sich zu entschuldigen, warum man nicht den Mund aufmachen will. 

 

Seine übergroße Angst, wächst mit jedem Schritt. Jona läuft davon. Vor der Aufgabe, vor Gottes Wort, vor sich selbst. Nein, Jona will nicht reden. Nicht zu den Menschen in Ninive. Nicht über seine Angst. Auch nicht zu Gott. Jona schweigt. Kein Wort kommt über seine Lippen. Lieber will er sich verstecken vor Gott. Nur wohin? An den entferntesten Ort, den er sich vorstellen kann! Und so heuert Jona in der Hafenstadt Jafo auf einem Schiff an, das nach Tarsis fährt. Das war die längste der damals bekannten Reisen. Jahre würden vergehen, bevor Jona zurück sein könnte. Jona versucht wirklich, sich zu verstecken: am äußersten Ende des Meeres. 

 

Doch kaum auf dem Schiff angelangt, kommt alles anders. Noch nicht lange sind sie auf dem weiten Meer und Jona unter Deck zur Ruhe gekommen, da zieht ein großes Unwetter auf. Droht das Schiff mit seiner Besatzung untergehen zu lassen. Die Seeleute beten voller Verzweiflung zu ihren Göttern. Doch nichts geschieht. Einer muss schuld sein. Ihr Los fällt auf Jona. Und Jona findet wieder Worte: 

 

9 Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.

10 Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie wussten, dass er vor dem HERRN floh; denn er hatte es ihnen gesagt.

 

Jona wollte fliehen. Vor Gott. Vor seinem Auftrag. Davor, den Mund aufzumachen und gegen die Ungerechtigkeit und die Gewalt zu predigen. Aber Jona spürt: Ich kann nicht entkommen. Kann nicht vor mir selbst weglaufen. Und auch nicht vor Gott. Alles holt ihn wieder ein. Auch die große Angst und die Stimmen schlagen über ihm zusammen und vermischen sich mit dem Getöse des Sturmes: 

Jona, was machst du? Steh auf! Mach was!, rufen die Stimmen um ihn herum. - Wer bist du, Jona? Woher kommst du? Wo willst du hin? Wovor rennst du weg? Was macht dir solche Angst, Jona, Sohn des Amittais?, ruft die Stimme in ihm. 

 

Und Jona möchte schreien: Hilf mir, Gott! Hilf uns! Jona möchte schreien zu dem Gott, vor dem er geflohen ist. Aber Jona schweigt, während all die Stimmen um ihn herum immer lauter werden, der Sturm immer bedrohlicher: Jona, tu was! Jetzt kommt es ganz auf dich an! Du stürzt uns alle ins Verderben. Mach was, Jona, sag was! Rette uns! Du bist schuld. Du bist schuld, Jona, Sohn des Amittais! Wo kommst du her? Wo willst du hin?

 

Alles stürzt über Jona zusammen, Worte prasseln auf ihn ein. Jona sehnt sich nur noch nach Stille, hat keine Kraft mehr. Ich nehme alle Schuld auf mich. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr leben. 

 

Er sprach zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer still werden und von euch ablassen. Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist.

13 Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an.

14 Da riefen sie zu dem HERRN und sprachen: Ach, HERR, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, HERR, tust, wie dir's gefällt.

15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.

 

Jona stürzt ins kalte Meer. Die Wogen schlagen über seinem Kopf zusammen. Und Jona wird in die unendliche Tiefe gezogen. Kämpft gar nicht erst gegen die Wellen an. Lässt sich fallen. Jona, Sohn des Amittais. Er gibt auf. Lässt sich fallen in die Dunkelheit des Meeres. In die Tiefe, wo nur noch der Tod auf ihn wartet. Alles fällt von ihm ab. Jona fällt und fällt und fällt. Aber er schlägt nicht auf.

 

Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amittais:

 

Still wird es. Um Jona herum und in ihm drin. Ob Jona ahnt, wo er ist, als er erwacht? Nur Dunkelheit umgibt ihn. Das Schaukeln des Meeres, unbekannte Geräusche der Tiefe. Aber Jona ist ganz bei sich. Und Jona ist ganz bei Gott. Er spürt: Er lebt. Er wird gehalten. Nichts liegt mehr in seiner Hand. Sein Herz schlägt. Sein Atem geht. Weiter nichts. Jona weiß nicht mehr, wo oben und unten ist. Er hat völlig die Orientierung verloren. Und ebenda öffnet sich sein Mund:

 

Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.

 

Jona redet zu Gott. Er schüttet ihm sein Herz aus. "Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir."

 

Erste Worte. Sie tun so gut. Jona spricht über seine Angst und alles, was ihn zu dieser kopflosen Flucht geführt hat. Und während er betet, kommen die klaren Gedanken zurück. Nach und nach. Jona denkt zurück an Gottes Wort und den Auftrag. Geh nach Ninive und gib den Sprachlosen dein Wort! Rede gegen all das Leid und die Ungerechtigkeit! Öffne den Menschen die Augen für Gottes Weisung, für seine Liebe, die allen gilt. 

 

Und Jona spürt: Das kann ich! Mit Gott an meiner Seite verliert die Angst an Macht. Ich kann die Welt nicht völlig verändern, aber ich kann tun, was mir möglich ist, was nötig ist. Gott selbst gibt mir dazu die Kraft. Er hat mich auserwählt, er wird auch an meiner Seite sein. Keinen Ort wird es geben, wo Gott mich je verlässt. 

Und Jona erkennt sich selbst ganz neu. Jona erkennt sich als Kind Gottes. Von ihm geliebt, geborgen und aufgehoben. Gott umgibt ihn von allen Seiten. Er hält seine Hand über ihn. Er schenkt ihm Lebensenergie. Gott ist kein Gegner, vor dem er fliehen müsste. Kein Gott, der an ihm zerrt, ihn bedrängt, überfordert oder Unmögliches verlangt. Gott kennt ihn ganz genau. Weiß, was er ihm zutraut. Und Jona kann Gottes Worte neu hören. Worte des Zuspruchs, der Liebe. Und diese Worte öffnen auch Jona den Mund.

 

Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse? Denn das Meer ging immer ungestümer.

 

Nach drei Tagen ist die Dunkelheit plötzlich vorbei. Jona erblickt noch einmal das Licht der Welt, wie neugeboren. Und dann steht er auf und geht los. Mit Gott an seiner Seite. Jona, Sohn Amittais - Sohn der Wahrheit, der Friedensbote. Jonas Botschaft soll wirklich eine Botschaft des Friedens werden. Aber noch ahnt der junge Prophet das nicht. Noch denkt er, er werde Ninive den Untergang predigen. Aber die Wahrheit ist immer auch das Licht, das uns hilft, Unrecht und Schuld zu erkennen. Und Gott wäre nicht ein Gott des Friedens, wenn er nicht immer wieder Wege zur Umkehr, Rettung, zum Neuanfang für uns bereithalten würde. Für Jona, für die Menschen in Ninive und für jeden von uns. Amen.

 

Predigt von Pfarrerin Doreen Göbel, Homberg-Wernswig

 

Kollekte für die eigene Gemeinde

Wir freuen uns über Ihre Kollekte für die eigene Gemeindearbeit per Überweisung mit dem Stichwort „Kollekte Vöhl“, Bankverbindung:

Evangelische Bank Kassel,

IBAN: DE31 5206 0410 0001 1001 06

BIC: GENODEF1EK1

 

Herzlichen Dank!

Kampagne zum jüdisch-christlichen Dialog

Plakat zum April:

Hier geht es zum aktuellen Monatstext.

Ein Video zur Kampagne

Rückmeldung erbeten

Der Kirchenvorstand hat wiederholt einstimmig beschlossen, dass bis einschließlich 14. März wegen der Pandemie als Beitrag zur dauerhaften Senkung der Infektionszahlen leider keine Präsenzgottesdienste stattfinden können.

Darüber informiert das Video, und es ist zugleich ein Aufruf, gerne Rückmeldung zu geben oder Ideen hervorzubringen, wie man auch in dieser besonderen Zeit in Kontakt bleiben kann.

Aktuelles während der Corona-Zeit

Liebe Gemeindeglieder!

 

Wegen der Corona-Pandemie hat der Kirchenvorstand erhebliche Einschnitte in das Gemeindeleben beschließen müssen. Das alles fällt dem Gremium überhaupt nicht leicht, aber es muss sein. Vorgaben der Landeskirche mussten vor Ort umgesetzt werden, um die Pandemie zu bekämpfen. 

 

1. Gottesdienste:

Der Kirchenvorstand hat erneut einstimmig beschlossen, vorerst Gottesdienste nur im Freien stattfinden zu lassen, oder aber Angebote auf die Homepage zu stellen.

 

Gottesdienste dürfen nur in solchen Kirchen bzw. kirchlichen Gebäuden stattfinden, für die Hygieneschutzkonzepte erarbeitet werden können, und die eine gewisse Größe haben: bei uns die Vöhler und die Marienhagener Kirche. Für die Aseler Kirche ist das nicht möglich.

Die Kirchen dürfen aber wegen der Aerosole kaum bzw. gar nicht beheizen werden – mit allen unangenehmen Auswirkungen. Die Gottesdienste werden also ein kürzeres Format haben. Es sind während der kompletten Zeit des Gottesdienstes FFP2-Masken / OP-Masken zu tragen und Anwesenheitslisten zu führen, die nach vier Wochen datenschutzkonform vernichtet werden.

 

2. Beerdigungen:

Trauerfeiern liegen nicht in unserer kirchlichen Organisationshoheit, sondern in der der Kommunen (es sei denn, es handelt sich um einen Gottesdienst in der Martinskirche). Für die Friedhöfe und die Friedhofshallen ist die politische Großgemeinde Vöhl verantwortlich.  Beerdigungen sollen möglichst im Freien und mit einer kleinen Anzahl an Teilnehmenden stattfinden. Bei schlechtem Wetter ist die Benutzung von Trauerhallen möglich, wenn der nötige Abstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern eingehalten werden kann. Die maximale Teilnehmerzahl in der jeweiligen Trauerhalle ist unterschiedlich, und auch hier sind Anwesenheitslisten zu führen (s.o.).  Auch hier sind während der kompletten Zeit des Gottesdienstes FFP2-Masken / OP-Masken zu tragen. Näheres wird im Zusammenspiel von Friedhofsverwaltung, Bestattungsunternehmen und Pfarrer mit den Angehörigen in jedem Einzelfall besprochen. 

Siehe pdf unten!

 

3. Kirchliche Arbeit unter Corona-Bedingungen:

 

UPDATE für Musikalische Gruppen:

Nach den aktuellen Regelungen zur Kirchenmusik des Landeskirchenamtes vom 20.05.2021 (s. Download unten) sind Proben von Chören, Posaunenchören und anderen Ensembles auch im Freien nicht erlaubt, genauso wenig Konzerte und Gemeindegesang im Gottesdienst. 

 

Musikalische Begleitung von Gottesdiensten darf stattfinden, und zu diesem Zweck darf eine kurze Probe zuvor stattfinden.

 

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass kirchliche Gruppen und Kreise ihre Arbeit dann selbst ständig wieder aufnehmen dürfen, wenn der Inzidenzwert im Landkreis dauerhaft unter die Marke 50 sinkt. Voraussetzung bleibt auch dann ein genehmigtes Hygieneschutzkonzept, das zwingend einzuhalten ist.

 

4. Seelsorge:

Ich stehe Ihnen auch weiterhin gerne per Telefon oder E-Mail zum seelsorglichen Gespräch oder für Rückfragen zur Verfügung – scheuen Sie sich nicht, mit mir auf diese Weise in Kontakt zu treten, wenn Sie es wünschen! Besuche werde ich auch zu Geburtstagen auf das Nötigste beschränken, d.h. ich werde zum Geburtstag einen schriftlichen Gruß verfassen und den Jubilaren zukommen lassen. Aber auch hier gilt, dass mich Angehörige im Vorfeld gerne kontaktieren können!

 

5. Taufen:

Sie haben Nachwuchs bekommen und wollen Ihren Sohn oder Ihrer Tochter taufen lassen, wissen aber nicht, wie es angesichts der Corona-Pandemie gehen kann? Setzen Sie sich mit dem Pfarramt Vöhl oder mit dem Kirchenbüro in Verbindung, dann bekommen Sie kurzfristig aktuelle Hinweise, wie und unter welchen Umständen getauft werden kann. Ich werde möglichst flexibel auf Ihre Wünsche eingehen und Näheres mit Ihnen besprechen.

 

6. Hochzeiten:

In der Regel werden Hochzeiten monatelang im Voraus geplant, und zwar für die wärmere Jahreszeit, und das ist gut so. Wenn Sie also vorhaben, kirchlich zu heiraten, melden Sie sich beizeiten im Pfarramt oder im Kirchenbüro, um nähere Infos zu bekommen und Einzelheiten zu besprechen. Dies gilt gerade auch im Hinblick darauf, dass es sicherlich Hochzeiten geben wird, die im Jahr 2020 ausfallen mussten und jetzt im nächsten oder übernächsten Jahr nachgeholt werden sollen.

 

7. Heizen von Kirchen:

Die Landeskirche hat Empfehlungen zum Umgang mit Kirchen in der Heizsaison 2020/2021 herausgegeben:

In fast allen Lebensbereichen passen wir aktuell unsere Gewohnheiten an, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Auch bei der Nutzung von Kirchen gilt es, anders als gewohnt zu handeln. Mittlerweile sind Aerosole als Transportweg für Coronaviren erkannt. Auch in Kirchen kann die Ansammlung und ungünstige Verteilung von Aerosolen, die möglicherweise mit Coronaviren beladen sind, verringert werden. Und zwar durch geändertes Heizen und Lüften.

Bei der Erwärmung der Raumluft wird gleichzeitig die relative Luftfeuchte reduziert. Hierdurch verkleinern sich die Aerosole, die sich dann weiter im Kirchenraum verteilen können und schlechter von Masken zurückgehalten werden können. Um Luftbewegungen zu reduzieren wird daher empfohlen Heizungen 30 Minuten vor dem Gottesdienst die Heizungen auszuschalten und während des Gottesdienstes nicht zusätzlich zu heizen.

Demnach werden die allermeisten Kirchen für Gottesdienste und Veranstaltungen nur ungeheizt genutzt werden können. Das bedeutet, dass Besucherinnen und Besucher sich nicht nur für die Gottesdienste draußen, sondern auch für die Gottesdienste in den Kirchen warm anziehen müssen und Gottesdienste in nur sehr kurzen Formaten gefeiert werden können.

(www.ekkw.de, Stand: 14.10.2020)

 

Wundern Sie sich also nicht, wenn es in unseren Kirchen kalt bleibt und ziehen Sie sich warm an!

 

Bleiben Sie gesund und behütet!

Jan Friedrich Eisenberg

 

PM MP Corona-Reglungen Zwei-Stufen-Plan
Adobe Acrobat Dokument 518.2 KB
01 Corona-Einrichtungsschutzverordnung (
Adobe Acrobat Dokument 573.3 KB
02 Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränk
Adobe Acrobat Dokument 402.7 KB
20210520_Regelungen_Corona_KiMu.pdf
Adobe Acrobat Dokument 189.4 KB
Bestattungen und Trauerfeierlichkeiten.p
Adobe Acrobat Dokument 100.6 KB
Regelungen u. Empfehlungen Mai 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 133.9 KB

Spendenaufruf Abendmahlskelche

Bei einem Vortrag am 21.10.2020 hat der Kunstreferent der Landeskirche Dr. Götz Pfeiffer über das Abendmahlsgeschirr in unseren Orten berichtet (vgl. auch den Artikel in der Presse und im Gemeindebrief). Zwei der vier Kelche sind noch in einem sehr schlechten Zustand. Wem der Erhalt dieser Kunstschätze wichtig ist, der kann gerne eine Spende zu Restaurierung der beiden Kelche geben. Über jede Spende wird eine Spendenquittung ausgestellt! Nähere Informationen von Herrn Dr. Pfeiffer (www.gjpfeiffer.de) oder im Pfarramt.

Kontoverbindung: Kirchenkreisamt Waldeck-Frankenberg bei der Evangelischen Bank Kassel, IBAN: DE31 5206 0410 0001 1001 06, BIC: GENODEF1EK1, Verwendungszweck: „Vöhl Kelche“.

Geistliches während der Krise

"Kirchliche Nachrichten"

Wöchentlich aktuelle Hinweise der Kirchengemeinde Vöhl finden sich auch im kommunalen Mitteilungsblatt "Blick in die Großgemeinde Vöhl" unter "kirchliche Nachrichten".

Gottesdienstplan

Die Gottesdienste sind wegen Corona vorerst abgesagt. Sie finden online-Alternativen hier auf der Homepage.


Gemeindebrief

Aufgrund neuer Datenschutzverordnungen ist der Gemeindebrief ab sofort leider nicht mehr online abrufbar. Er liegt in den Kirchen aus und kann dort eingesehen werden.


Social Media

Seite durchsuchen

Spenden

Brot für die Welt

Jahreslosung 2021

#gutezeichen

Tageslosung